Chronik Musikverein Lyra Freckenfeld
1954 wurde der Musikverein Lyra Freckenfeld gegründet.

Erste musikalische Schritte gab es bereits 1927 durch einen eingetragenen Mandolinenclub, dessen Vorstand Eugen Hutzel war und im gleichen Jahr durch die Gründung des Posaunenchors durch Lehrer Engel und Michel Runck. Der aus Landau stammende Musiklehrer Albert Schuhmacher kam durch Heirat nach Freckenfeld. Allein seinem Engagement ist es zu verdanken, dass die Jugend von Freckenfeld instrumentale Musik erlernen konnte. Er war der Initiator, der das Streben nach der Gründung einer Musikvereins mit Nachdruck vertrat.

So hatte sich im Winter 1954 eine kleine Gruppe begeisterter junger Männer um Albert Schuhmacher geschart, die fest entschlossen waren, ein Musikinstrument zu erlernen und einen Verein zu gründen. Am 20.03.1955 wurde zur Gründungsversammlung eingeladen, die anfangs schwach besucht war. Erst nachdem im oberen Stock des Gasthauses „Zum Bären“ die Singstunde des MGV beendet war, konnte die Versammlung eröffnet werden.

28 Personen, die nun zu Vereinsmitgliedern geworden sind, wählten nachstehend aufgeführte Männer in die erste Vereinsführung:

Vorsitzender:    Wilhelm Bär
Vorsitzender:    Michael Schmeißer
Schriftführer:     Albert Schuhmacher
Kassenwart:        Karl Thürwächter
Dirigent:            Albert Schuhmacher
Beisitzer:            Friedrich Christ, Erwin Helck, Heinz Schmeißer, Werner Huck
Vereinsdiener:        Heinrich Boef

Der Musikverein Freckenfeld war somit geboren.

Aller Anfang ist schwer, so war es auch in unserem Fall. Um einen vernünftigen Klangkörper zu erhalten, mussten Musikinstrumente angeschafft werden. Hierbei war zunächst die finanzielle Seite die größte Hürde, die es zu bewältigen galt. Die anstehenden Kosten brachten den jungen Verein in eine fast aussichtslose Situation.

Zum Glück gab es aber auch schon damals große Idealisten, die ihr Instrument selbst finanzierten und es unter großen Mühen in Raten abstotterten.

  Am 3. November 1956 übernahm Karl Hutzel und Friedrich Christ, der zugleich zu seinem Umzug nach Karlsruhe auch Vereinswirt war, die Vereinsleitung. Bei der Generalversammlung am 20.03.1957 wurde für den mittlerweile ausgeschiedenen 2. Vorsitzenden Friedrich Christ als Nachfolger Emil Grahn gewählt, der dem leitenden Vorstand Karl Hutzel treu zur Seite stand. Unter seiner Leitung wurde auch das Gründungsfest am 27. und 28. Juli 1957 organisiert und durchgeführt. Das Fest war sowohl in musikalischer als auch in (dringend notwendiger) finanzieller Hinsicht ein schöner Erfolg. Trotz schlechten Wetters war das Festzelt bis auf den letzten Platz besetzt.

Bei der Generalversammlung am 22.11.1958 wurde Karl Schmid sen. zum 1. Vorstand gewählt, ebenso wurde Emil Grahn in seinem Amt als Stellvertreter bestätigt.

  Als der Dirigent und Vereinsgründer Albrecht Schuhmacher nach Bad Bergzabern verzog, übernahm Eugen Dietenbeck aus Minfeld den Dirigentenstab.

Mit der Berufung von Schäfermeister Karl Schmid sen. zum Vorstand begann für den Verein ein  impulsives Vereinsleben. Neben öffentlichen Auftritten organisierte er Konzerte, Faschingsveran­staltungen sowie Umzüge durch das Dorf.

1959 hielt der Volksmusikverband Baden-Pfalz sein Bezirksmusikfest in Freckenfeld ab. Die Durchführung der Veranstaltung war für den Verein eine riesige Kraftanstrengung. Insgesamt nahmen 20 Musikvereine am Fest teil. Das Fest war ein großartiger Erfolg.

1961 musste das bisherige Vereinslokal „Zum Bären“ wegen Schließung gewechselt werden. Man entschied sich, vorläufig das Vereinslokal in die „Alte Brauerei“ zu verlegen.

  Eugen Dietenbeck kündigte ab 07. Juni 1961 seine Dirigententätigkeit in Freckenfeld. Nach kurzem Gastspiel des Musiklehrers Götz aus Karlsruhe konnte ab Juli 1962 der ehemalige Kammermusiker Karl Heil aus Scheid für die Stabsführung bei der Lyra gewonnen werden. Bis zur Generalversammlung im März 1962 war der Mitgliederstand auf 180 Personen angestiegen. Die Kapelle hatte im Jahr 1962 unter Dirigent Götz 14 Auftritte. Des weiteren machte Vorstand Schmid sen. einen Aufruf an den Freckenfelder Lehrkörper, musikalisch begabte Kinder für die Kapelle zu empfehlen.

Das Waldfest, welches zusammen mit dem Männergesangsverein nun schon seit einigen Jahren veranstaltet wurde, entwickelte sich zu einer kleinen Goldgrube. Ebenso zählten die Faschings­veranstaltungen zu den Haupteinnahmequellen des Vereins.

Großen Wert legte die damalige Vorstandschaft auch auf die Ausbildung von jungen Nachwuchs­musikern der von Eugen Huck (Blechinstrumente) und von Rudi Schwein (Holzblas­instrumente) betreut wurde. Karl Hohl, der den Dirigentenlehrgang mit Erfolg absolvierte, fungierte in dieser Zeit sowohl als Ausbilder für die theoretische Musiklehre wie auch als Vizedirigent der aktiven Kapelle.

1964 wurde anlässlich des 10-jährigen Gründungsfestes als erstes Ehrenmitglied des Musikvereins, Herr Peter Schmidt, aus Schaidt geehrt.

Bei der Generalversammlung 1968 erreichte der Mitgliederstand die 200er-Grenze.

Im Juli 1969 wurde das zweite Bezirksmusikfest in Freckenfeld gefeiert. Zum Festbankett am Samstag traten folgende Vereine auf:
Leimersheim, Hatzenbühl, Büchelberg, Minfeld und Kandel sowie der Männerchor Freckenfeld.

Am Sonntag wurde die Bergmannskapelle Pilsen-Zwug aus der ehemaligen Tschechoslowakei empfangen. Diese Begegnung hatte historischen Charakter. Zu Zeiten des Eisernen Vorhangs war es sehr beschwerlich, Besuche zwischen Ost und West abzustatten.

In einer außerordentlichen Versammlung wurde im Mai 1970 Erwin Huck zum 1. Vorsitzenden gewählt, das er nach 2-jähriger Tätigkeit an Ewald Ulm übergab.

  Mitte der 70er Jahre wurde die Kapelle durch die Aufnahme junger Musiker laufend verjüngt und somit verstärkt. 1974 fand in Freckenfeld das erste Musik- und Weinfest statt, das in der Traubenannahmehalle abgehalten wurde und in jeder Hinsicht ein voller Erfolg war. An dieser Veranstaltung wurde über 30 Jahre festgehalten; sie war als finanzielles Rückrat für die Aufrechterhaltung des allgemeinen Musikbetriebes des Vereins zu werten. Abgelöst wurde diese Veranstaltung durch das Musik- und Sommernachtsfest, das erstmals 2006 beim Musikerheim abgehalten wurde. Im Bericht über die Ausschusssitzung vom 06. August 1977 steht zu lesen: Werner Stüber kündigt nach 7 Jahren seine Dirigententätigkeit in Freckenfeld. Klaus Hessert, ein junger und exzellenter Trompeter aus Neuburg hat zugesagt, probeweise bis Dezember die Musikkapelle als Dirigent zu leiten. Wie sich alsbald herausstellen sollte, hatte sich die Verpflichtung von Klaus Hessert, der bis dahin noch ohne größere Dirigentenerfahrung war, als wahrer Glückgriff erwiesen. Er verstand es auf anhieb vor allem die jungen Musiker zu begeistern. Durch sein Engagement mit den Musikern auch außerhalb der üblichen Musikprobe­stunden etwas zu unternehmen, gelang es ihm schnell, die Kameradschaft innerhalb der Kapelle zu fördern. Auch die von ihm zusätzlich zu den Musikstunden anberaumten Satzproben der verschiedenen Register zeigten schnelle Wirkung, das musikalische Niveau der Kapelle stieg sprunghaft an, bald zählte seinerzeit die Lyra aus Freckenfeld zu den elitären Musikkappellen des Kreismusikverbandes. 

Die Ausschusssitzung im Januar 1980 wurde von den überraschenden Rücktritten des 1. und 2. Vorsitzenden Ewald Ulm und Günter Steiner geprägt. Am 23. Februar 1980 wurde Rudolf Bolender zum 1. Vorsitzenden gewählt. Mit zwei gleichberechtigten Beisitzern Eugen Huck und Rudi Schwein. Vereinsrechner wurde Klaus Grahn, das Amt des Schriftführers ging an Peter Wirth.

Anfangs der 80er Jahre wurde dem Verein eine neue Satzung gegeben und unter Musikverein Lyra Freckenfeld e.V. in das Vereinsregister eingetragen. Ebenso wurde damals laut über den Bau eines eigenen Probeheimes nachgedacht.

In der Ausschusssitzung im November 1980 verkündete der Vorstand, dass man von Seiten der Gemeinde bereit wäre, den alten Spielplatz als Bauplatz zur Verfügung zu stellen (Erbpacht). So wurde in dieser Sitzung von Seiten des Vorstandes an Bürgermeister Theo Kuhn und Architekt Norbert Zöller folgende Wünsche für den Neubau vorgetragen:

Es soll ein Bauplan für einen unterkellerten Bau mit WC-Anlage, darüber ein Übungsraum mit Gardarobe entworfen werden. Ein entscheidender Grund, warum man dann doch von diesem Vorhaben abrückte, dürfte die seinerzeit wohl noch auf all zu dünnen Beinen stehende Finanzierung gewesen sein.

Werner Thürwächter stellte anlässlich der Ausschusssitzung im Juli 1981 den Plan für das neue Zelt vor. Dieser wurde bei der Baubehörde umgehend eingereicht, damit das Weinfest im neuen Zelt stattfinden kann. Fleißige Helfer sorgten unter der Anleitung von Eugen Huck schließlich dafür, dass das neue Zelt rechtzeitig zum Weinfest im September fertiggestellt werden konnte. Durch das neue Zelt erhielt das Zelt einen völlig anderen Charakter. Die zahlreich erschienenen Besucher sorgten letzen Endes dafür, dass das Fest von Erfolg gekrönt wurde.

Zum Jahreswechsel 1981/82 übernimmt Herr Gebhard, der Berufsmusiker am Staatstheater Karlsruhe war, die Kapelle als Nachfolger von Klaus Hessert.

  Nach 2-jähriger Amtszeit übergab Rudolf Bohländer anlässlich der Generalversammlung im März 1982 den Vereinsvorsitz an Karl Schmid jun., Stellvertreter wurde Jürgen Stritzinger und Karl Harsch.

Die Ausschusssitzung im März 1982 war geprägt von der Ablaufbesprechung der auf das Pfingst­wochenende festgelegten Feier der Ortsgemeinde, 1000 Jahre Freckenfeld. Das Fest wird sich über vier Tage erstrecken und erfordert große Anstrengungen und viele freiwillige Helfer.

Außerdem wurde beschlossen, das vereinseigene Festzelt an die Gemeinde zu vermieten und eine neue Bühne anzuschaffen. Die Festtage wurden für das ganze Dorf ein unbeschreiblicher Erfolg.

In der Jahreshauptversammlung im März 1983 gab der 1. Vorsitzende, Karl Schmid jun., die Verpflichtung von Otto Tropf aus Hagenbach als Dirigent bekannt. Neben seiner Musikalität verstand es Otto Tropf vor allen Dingen einen menschlich kameradschaftlichen Kontakt zu seinen Musikern zu halten. Voller stolz konnte die Vereinsführung in der Ausschusssitzung am 11. Januar 1984 verkünden, dass nun genügend Geldmittel zur Verfügung stünden, die es dem Verein ermöglichten, Uniformen für die Musiker anzuschaffen. Dankenswerterweise hat sich der damalige Landrat, Herr Joachim Stöckle, für den Verein eingesetzt und aus der Kreiskasse einen Zuschuss gewährt, ebenso übernahm die Ortsgemeinde Freckenfeld einen Teil der Kosten. Durch diese Unterstützung war es möglich den Eigenanteil, den jeder Musiker zu seiner Uniform beizutragen hatte, auf erträgliche 150 DM zu reduzieren. Die Generalversammlung 1984 erfuhr durch Bericht des 1. Vorsitzenden, dass das zurückliegende Jahr aus musikalischer Sicht sehr erfolgreich verlaufen sei. Bei den anschließenden Wahlen wurde lediglich Wolfgang Huck für den zuvor zurückgetretenen Jürgen Stritzinger als Stellvertreter gewählt.

  Durch Beschluss der Vorstandschaft wurde im Mai 1984 festgelegt, das anstehende 30-jährige Vereinsjubiläum zusammen mit dem Musik- und Weinfest zu begehen. Im Juli 1984 unternahm der Musikverein nach Vermittlung des ortsansässigen „Franzosen“ Henri Loiseau einen 3-Tages-Ausflug in dessen Heimat nach „Saint Sulpice“ in Südfrankreich. Insgesamt 70 Vereins­mit­glieder, darunter auch der Ortsbürgermeister von Freckenfeld mit Gattin wurden von den Bewohnern aus Saint Sulpice sehr herzlich empfangen und drei Tage lang kulinarisch verwöhnt. Nach den Klängen der „Marseillaise“, gespielt durch die Freckenfelder Musiker, waren selbst die sprachlichen Barrieren überwunden. Tags darauf begleitete die Musikkapelle der Lyra den Fest­­umzug anlässlich des französischen Nationalfeiertags durch den Ort, am Abend gab die Kapelle dann noch unter riesigem Beifall der mehreren tausend Festzeltbesucher ein 2-stündiges Konzert. Am nächsten Tag hieß es Abschied nehmen von den neu gewonnenen Freunden, so manche Träne wurde vergossen, als sich die Türen des Busses schlossen. Ein unvergessliches Erlebnis für alle, die an diesem Ausflug teilgenommen hatten. Unter der Schirmherrschaft von Landrat Joachim Stöckle und unter Mitwirkung der Trachtenkapelle aus Niederaudorf im Inntal wurde dann in der Zeit vom 01. – 03. September 1984 das 30-jährige Vereinsjubiläum mit durchschlagendem Erfolg gefeiert. Der Vorstand Karl Schmid jun. berichtete in der Sitzung im Juli 1985, dass die Vorbereitungen für das bevorstehende Musik- und Weinfest auf Hochtouren laufen. Die Unterbringung der zu erwarteten 103 französischen Gäste aus Saint Sulpice sei aufgrund der großartigen Unterstützung von Freunden und Gönnern des Musikverein weniger problematisch als erwartet verlaufen. Ferner beschloss man jedem der Gäste aus Frankreich, als Erinnerung an seinen Besuch in Freckenfeld, einen Weinkrug aus gebranntem Stein und mit der Abbildung der Freckenfelder Kirche versehen zu überreichen. Das Musik- und Weinfest konnte als gelungen bezeichnet werden, wobei die Festreden von Ina Ruppert aus Freckenfeld simultan ins französische übersetzt wurden.

Anlässlich der Vorstandssitzung der Vorstandssitzung im Juli 1987 gab der 1. Vorsitzende Karl Schmid jun. die Verpflichtung von Dieter Paschke als neuen Dirigenten bekannt.

Die Einweihung der neuen Gräfenberghalle wurde im Juli 1987 vom Musikverein musikalisch umrahmt. 1987 wurde das Musik- und Weinfest erstmals in der neuen Gräfenberghalle abgehalten, wobei die Atmosphäre eines Festzeltes vermisst wurde.

Dunkle Wolken trübten im Frühjahr 1988 den Vereinshimmel, sorgten schließlich dafür, dass sich erstmals in der Vereinsgeschichte bei der Generalversammlung kein Kandidat zur Wahl stellte. Bei der außerordentlichen Generalversammlung im Mai 1988 stellte sich die alte Vorstandschaft zur Wiederwahl und wurde lediglich im Amt des Kassenwarts durch Manfred Huck ergänzt.

Eine Woche nach dem Weinfest 1989 reiste die Musikkapelle zusammen mit einer Gruppe Delegierter aus Freckenfeld nach Telfest im Stubaital, Österreich, um die am 09.09.1989 stattfindende Partnerschaftsfeier bei der Gemeinde musikalisch zu umrahmen. Nach den Fest­reden der Honoratioren erfolgt die Verleihung der Partnerschaftsurkunden, anschließend spielten die Freckenfelder Musiker unter der Leitung von Dirigent Dieter Paschke zum Tanz auf.

Vom Kreismusikverband wurde die Ausrichtung des Kreismusikfestes 1999 nach Freckenfeld vergeben, das zusammen mit dem  Musik- und Weinfest abgehalten wurde. Insgesamt hatten 19 Kapellen zu einem erfolgreichen Fest beigetragen.

Nach 10-jähriger Vorstandstätigkeit legte Karl Schmid jun. im März 1982 sein Amt nieder und gab den Vorsitz an Jürgen Stritzinger weiter. Mit Jürgen Stritzinger wurde ein aktiver Musiker zum Vereinsvorstand gewählt, kein Wunder also, dass er über die Anliegen der Musiker immer bestens informiert war. Wegen seiner kameradschaftlichen und umgänglichen Art war Jürgen insbesondere bei den Musikern sehr beliebt.

  Im Oktober 1992 übergab Dieter Paschke den Dirigentenstab an seinen Musikerkollegen aus dem Luftwaffenmusikcorps 2, Josef Prechtl. Joself Prechtl ist im Jubiläumsjahr 2004 mittlerweile 12 Jahre in Freckenfeld als Dirigent der Jugend und der aktiven Musikkapelle im Amt.

Das Vereinsjahr 1992 dürfte aus musikalischer Sicht als eines der ereignisreichsten in der bisherigen Vereinsgeschichte gewesen sein. Bei Sage und Schreibe 26 Veranstaltungen im und außerhalb des Landkreises war unsere Kapelle ein gern gehörter Interpret.

Am 01. März 1993 fand die erste Informationsveranstaltung für die an einer musikalischen Ausbildung interessierten Jugendlichen statt. Ebenfalls wurden die ersten Gehversuche zur Gründung einer Jugendkapelle unternommen.

Bei der Generalversammlung 1994 übergab Jürgen Stritzinger die Vereinsführung an Heinz Hummel. Im August 1994 war die Kapelle dann bereits zum zweiten Mal bei den Freuden aus Niederaudorf im Inntal zu Besuch. Am Samstag Abend begossen die Musiker beider Vereine ihr Wiedersehen in einer idyllisch gelegenen Gaststätte, am Sonntag Vormittag gab der Musikverein Lyra unter der Leitung von Josef Prechtl im Musikpavillon zu Niederaudorf ein äußerst ansprechendes Konzert, das von einigen hundert Zuhörern mit großem Applaus honoriert wurde. Gemeinsam mit dem Musik- und Weinfest wurde im Jahr 1994 im September das 40-jährige Vereinsjubiläum gefeiert.

Mit dem neuen Vereinsvorsitzenden Heinz Hummel, einem pensionierten und in der Kommunalpolitik versierten Mann, hatte der Verein den idealen Organisator für den seit Jahren gehegten Wunsch, nämlich den Bau eines vereinseigenen Musikerheims gefunden. Der wortge­wandte ehemalige leitende Angestellte kannte durch seine politischen Engagements etliche Anlaufstellen bei den zahlreichen Ämtern, die es zu konsultieren galt. Als Ruheständler konnte er den enormen Zeitaufwand, den der Neubau mit sich brachte, bewältigen und den Neubau des Musikvereinsheimes angehen.

Nachdem die Ortsgemeinde Freckenfeld ihre Unterstützung zugesichert und großzügigerweise das Gelände hinter der Gräfenberghalle in Erbpacht an den Musikverein abgegeben hatte, konnte im Januar 1995 die Planungsphase eingeleitet, ein Bauplan entworfen und der Baubehörde vorgelegt werden. Der zwischenzeitlich Gegründete nahm seine Arbeit auf. Folgende Personen gehörten dem Ausschuss an:

Heinz Hummel, Jürgen Stritzinger, Rainer Hust, Peter Schmid, Hardy Schmid, Klaus Grahn, Eugen Huck, Horst Ries, Karl Burkhard, Hans-Werner Schicke, Harry Hohl, Horst Edelbrock, Peter Wirth

Die ins Leben gerufene Spendenaktion unter der Bevölkerung „Bausteine für das Musikerheim“ sollte insgesamt eine Spende von rd. 10.000 DM einbringen. Am Samstag, den 16. Dezember 1995 stand der erste Spatenstich an. Um 11 Uhr spielte die Musikkapelle bei eisigem Nordwind zum Auftakt. Ortsbürgermeister Theo Kuhn begrüßte die Versammelten. Vorsitzender Heinz Hummel und der Jugendleiter Hardy Schmid hoben dann mit einem kräftigen Spatenstich das gefrorene Erdreich aus dem zukünftigen Baugelände.

Nachdem sich der strenge Winter 1995/96 allmählich dem Ende zuneigte, konnte am 14. März 1996 das Schnurgerüst gestellt und der Baukörper eingemessen werden. Tags darauf wurde das Erdreich ausgehoben und die Arbeiten begannen. Von nun an stellten sich zahlreiche Helfer, bestehend aus aktiven und passiven Vereinsmitgliedern zur Verfügung. Den fleißigen Helfern stand in der Pausenzeit ein Bauwagen zur Verfügung, in dem für das leibliche Wohl mit Hausmacher, Brot und Wein bestens gesorgt wurde. Hin und wieder wurden die Männer auch von besorgten Frauen aus Freckenfeld mit warmen Mahlzeiten verwöhnt.

  Allergrößten Respekt verdienten sich die Männer der legendären „Rentnerband“, die während der Rohbauphase stets das Herzstück der fleißigen Helferschar bildeten. Durch ihren unermüdlichen Einsatz bei jedem Wetter war es möglich, nach einer Bauzeit von nur knapp drei Monaten den Rohbau fertig zu stellen. Zum Richtfest, am Samstag, dem 01. Juni 1996, erschienen die Helfer, der Architekt, Norbert Zöller, aus Kandel sowie der Ortsbürgermeister Theo Kuhn. Der Vorsitzende des Vereins, Heinz Hummel, begrüßte alle Anwesenden, bedankte sich für den Fleiß und den kameradschaftlichen Zusammenhalt, der dieses stolze Werk gelingen ließ. Theo Kuhn bekundete weiterhin die Unterstützung von Seiten der Gemeinde und würdigte ebenfalls das bisher Geleistete. Den Richtspruch hielt Paul Schönlaub und wie es sich nach altem Brauch gehört, zerschmetterte er ein Glas auf dem Boden des neuen Gebäudes, was Feuer und Sturm verhindern und Glück bringen soll. Die Kapelle und Jugendkapelle umrahmten die Feier musikalisch. Aufgrund des großen Eifers der freiwilligen Helfer konnte nach einer weiteren Bauzeit von nur 15 Monaten zur Einweihungsfeier geladen werden.

Im November 1996 fand in der Gräfenberghalle ein Konzert des Luftwaffenmusikkorps 2 aus Karlsruhe statt. Das Soldatenorchester, bei dem nebst dem Freckenfelder Dirigenten, Josef Prechtl, auch der ehemalige Dirigent Dieter Paschke sowie einige weitere bekannte Vereins­dirigenten mitwirkten, stand unter der Leitung von Oberstleutnant Simon Dach. Der Erlös des Konzerts ging an den Verein, der Dank galt dem Luftwaffenmusikkorps für die Unterstützung.

Die Einweihung des neuen Musikerheims fand am 13. September 1997 statt. Nach der letzten Musikprobe im Gemeindehaus am 25. Juni 1997 zog nun auch die Kapelle vollständig in das neue Musikerheim ein. Der Musikverein Lyra Freckenfeld e.V. hat seine neue Heimat gefunden. Allen Freunden und Gönnern des Musikvereins, die durch Geld- oder Sachspenden, durch die kostenlose zur Verfügung Stellung ihrer Maschinen und Fahrzeuge, durch ihren persönlichen Einsatz oder sonst irgendwie dazu beigetragen haben, dass dieser Traum zur Wirklichkeit werden konnte – ein ganz herzliches Dankeschön !

Erfreulicherweise trug nun die seit einigen Jahren mit Vehement betriebene Jugendausbildung des Vereins ihre Früchte. Fortlaufend war man von nun an in der glücklichen Lage, bestens aus­gebildete und hochmotivierte junge Musiker und Musikerinnen aus der Jugendkapelle in die Aktivenkapelle zu übernehmen. Sehr bald schon waren die „Jungen“ deutlich in der Überzahl. Was nun folgte, war ein logischer und vorhersehbarer Prozesspunkt. Der Schwerpunkt im Notenrepertoire, jahrelang an der böhmischen Blasmusik orientiert, verlagerte sich zusehends in Richtung der modernen Blasmusik. Die volkstümliche Musik wurde jedoch nicht vergessen, sondern fand immer wieder entsprechende Anerkennung auf Festen und Veranstaltungen.


Gründung der Freckenfelder Hobbymusikantenkapelle 
 

Es war im Winter 1998, als bei Peter Blum, dem ältesten Freckenfelder Musiker, der Gedanken reifte, ehemalige Musiker zu aktivieren. Ziel sollte es sein, durch „alte Melodien“ neues Leben in das neu erbaute Musikerheim zu bringen. Die modernere Stilrichtung der aktiven Kapelle lag den älteren Musikern nicht.

Mit dieser Idee stieß Peter Blum bei den „Ehemaligen“ auf Begeisterung und die meisten gaben spontan ihre Zusage. Er schaffte es, in relativ kurzer Zeit eine stattliche Zahl von Musikern und deren Frauen von seinem Vorhaben zu überzeugen. Die erste Hürde war die Instrumenten­frage, die durch rege Unterstützung der Vereinsführung gelöst werden konnte. Am 05. Mai 1999 wurden die vereinseigenen Instrumente an die entsprechenden Personen verteilt. Nicht zu vergessen ist hierbei, dass auch ein großer Anteil der Hobbymusikanten eigene Instrumente in ihrem Besitz haben. Bereits eine Woche später, am 12. Mai 1999 wurde die erste Probestunde im Musikerheim anberaumt. Es waren elf Mann erschienen. Die Frage des Dirigenten wurden so gelöst, dass keiner notwendig sei. Nach vier Monaten eifrigen Probens wagte man sich schließ­lich an den ersten öffentlichen Auftritt. Anlässlich des Musik- und Weinfestes 1999 stellte sich bis dahin noch als Rentnerband bekannte Gruppe erstmals der Öffentlichkeit vor. Dieser Auftritt war ein voller Erfolg und noch mehr Musiker schlossen sich der Kapelle an.

Bei ihrer ersten Jahresabschlussfeier am 22.12.1999 einigten sich die Musiker darauf, künftig den Namen „Freckenfelder Hobbymusikanten“ zu tragen.

Besonders bemerkenswert ist, dass mit Heinz Arbitter, Peter Blum, Werner Huck und Heinz Schmeißer gleich vier Musiker der ersten Stunde des Musikvereins Freckenfeld im Kreise der Hobbymusikanten anzutreffen sind.

Der Trompeter der Kapelle, Andreas Schwartz, ist für die manchmal erforderlich Korrekturen im musikalischen Bereich zuständig, ansonsten wird nach demokratischem Grundsatz, nämlich per Mehrheitsbeschluss, entschieden.

Die Generalversammlung im Januar 1998 konnte nun erstmals innerhalb der eigenen vier Wände abgehalten werden. Dabei gab es ein Novum in der Vereinsgeschichte. Mit der Wahl von Thea Weber hat zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte eine Frau ein Ehrenamt übernommen!

Zum Abschluss des Musik- und Weinfestes am ersten Wochenende im September wurde von der Kapelle am Montagabend erstmalig ein „Bayerischer Abend“ veranstaltet, der bei den Fest­gästen guten Anklang fand.

Im Vereinsjahr 1999 ließ man es dann wieder etwas ruhiger angehen. Hervorzuheben ist die Gründung des „Johannesfestes“, welches seitdem immer am Samstag vor dem Johannestag am Musikerheim gefeiert wird. Ebenso wurde in diesem Jahr erstmals ein Weihnachtsmarkt am ersten Adventssonntag am Dorfbrunnenplatz in Verbindung mit den örtlichen Vereinen veranstaltet, der mittlerweile ebenfalls schon einen festen Platz im örtlichen Veranstaltungska­lender eingenommen hat.

Zur Generalversammlung im Januar 2000 waren im Musikerheim waren 49 stimmberechtigte Mitglieder erschienen. In seinem Bericht wies der Dirigent Josef Prechtl darauf hin, dass die aktive Kapelle nun aus fast 2/3 Jugendlichen besteht. Diese haben das Jahr 1999 dazu gebraucht, sich einen Grundstock aufzuarbeiten, deshalb konnte kein Konzert durchgeführt werden. Im Hinblick auf die Jugend bittet er die älteren Musiker auch das „Moderne“ zu akzeptieren, da die Jugend auch das „Volkstümliche“ akzeptiert.

Zum Musik- und Weinfest im Jahr 2000 wurde für Samstagvormittag das SWR 4 „Baden Radio“ eingeladen. Alle örtlichen Vereine waren in der Life-Sendung, die der Sender von der Gräfenberghalle aus in den Äther schickte, mit eingebunden. Die Kapelle des Musikvereins war in diesem Zusammenhang mehrfach zu hören.

Anlässlich der Generalversammlung im Januar 2002 stellte sich Heinz Hummel nicht mehr zur Wahl. In einem kurzen Vortrag führte er nochmals diverse Punkte zur Vereinsarbeit auf. Er unterstrich dabei die Wichtigkeit einer guten Zusammenarbeit zwischen dem 1. und 2. Vorsitz­enden sowie Kassenwart und Schriftführer. In seine Zeit als 1. Vorsitzender wurde sehr viel Geld über die Konten des Vereins bewegt, die durch intensive Jugendausbildung und der damit verbundenen Anschaffung neuer Instrumente und den Kosten für die Musiklehrer, den Bau des Vereinsheim und die laufenden Kosten für den Musikbetrieb gegründet werden. Trotz dieser immensen Investitionen, die sicherlich im Laufe der nächsten Jahre dem Verein wieder positiv zugute kommen werden, konnte Heinz Hummel seinem Nachfolger eine geordnete Vereinskasse übergeben. Der Verein war praktisch schuldenfrei. Er verabschiedete seine Amtszeit mit dem Zitat:

Frage mich nicht, was kann der Verein für mich tun, sondern frage vielmehr, was kann ich für den Verein tun“.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Manfred Groß zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Weil kein Kandidat zur Wahl des 2. Vorsitzenden vorgeschlagen wurde, verzichtete der neue Vorsitzende auf einen Stellvertreter.

Das Organisationsteam „50. Jahre Musikverein Lyra Freckenfeld“ traf sich im November 2002 erstmals zum Gedankenaustausch und zwecks Ideensammlung.

  Die Jahreshauptversammlung vom März 2003 wurde in der Hauptsache von nur einem Thema geprägt, von dem Anliegen „Erweiterungsbau an der Nordseite des Musikerheimes“.

Seit einem Jahr trage sich die Vereinsführung mit dem Gedanken, das Vereinsheim zu erweitern. Der Grund wäre die Tatsache, dass notwendige Lagerräume für die mittlerweile um­fangreichen Gerätschaften und anderes Vereinsinventar, das überall zerstreut eingelagert ist, fehlen. Dem Bauvorhaben wurde durch die Generalversammlung zugestimmt, die Planungs­unterlagen wurden eingereicht und im Februar 2004 genehmigt.

Die Generalversammlung im Januar 2004 war trotz starken Schneefalls gut besucht. Wie immer eröffnete die Musikkapelle mit zwei Vorträgen die Versammlung, wohlwissend, welche Aufgaben im Jubiläumsjahr 2004 auf Vorstandschaft und Ausschuss zukommt, wurden folgende Personen gewählt:

1. Vorsitzender:    Manfred Groß
2. Vorsitzende:    Dagmar Rief
Schriftführer:    Laura Kuhn
Kassenwart:    Uschi Malsch
Ausschuss:    Steffen Albert, Jürgen Dubois, Gerd Pietzsch, Jochen Butz, Otto Schwartz, Horst Edelbrock, Alexandra Groß

Diesen Personen ist es in erster Linie zu verdanken, dass das Jubiläumsjahr 2004 von Erfolg gekrönt war.

2006 standen Neuwahlen an. Manfred Groß stellte sich als 1. Vorsitzender nicht mehr zur Verfügung, was für einige Turbulenzen sorgte. Nachdem auf der Generalversammlung im Januar kein Nachfolger gefunden werden konnte, musste eine weitere Generalversammlung im Februar einberufen werden. Mit der Wahl von Heinz Hust konnte gerade noch der Gang zum Amtsgericht abgewendet werden. Er stellte aber gleich klar, dass er lediglich für eine Übergangszeit von 3 Monaten den Vereinsvorsitz übernehmen wird und man sich um einen Nachfolger bemühen müsse. Dies war in einer außerordentlichen Generalversammlung im Sommer 2006 Peter Röwemeier, mit Dagmar Rief und Otto Schwartz als 2. Vorsitzende. Die Freude über den Gewinn eines neuen ersten Vorsitzenden währte aber nicht lange. Bereits im Januar des drauffolgenden Jahres musste Peter Röwemeier aus beruflichen Gründen zurücktreten. Dagmar und Otto erklären sich bereit, für ein Jahr die Amtsgeschäfte zu führen.

Dieses eine Jahr 2007 war geprägt durch das Ortsjubiläum 1025 Jahre Freckenfeld. An Arbeit mangelte es nicht – die zu verrichtenden Arbeiten wurden in hervorragender Art und Weise gemeistert. Mit dem von der Gemeinde zugewiesenen Dorfbrunnenplatz als Veranstaltungsort waren wir bestens bedient. Der Verein bewies Mut zum Risiko und konnte nur positive Anerkennung entgegennehmen. Mit dem Essensangebot von Fisch haben wir den Nagel auf den Kopf getroffen (hier wurden wir vom Angelsportverein Schaidt hervorragend unterstützt).

Bei der nächsten Generalversammlung 2008 konnten wir mit Jürgen Stritzinger als ersten Vorsitzenden und mit dem Brüderpaar Heinz und Rainer Hust als zweite Vorsitzende eine ideale Besetzung finden (nämlich mit Musikern) und somit auch den Verein wieder in ruhigere Fahrwasser bringen. 

 

Das Sommernachtsfest 2008 wurde zumindest am Samstagabend seinem Namen nicht gerecht. Ein kräftiger Regenschauer eröffnete das Fest. Dennoch haben sich die Anhänger des Musikvereins den Besuch nicht nehmen lassen und wurden mit den musikalischen Darbietungen unserer Kapelle sowie Big Train sehr gut belohnt.

 

 

Die größte Herausforderung des neuen Vorstandes war es, die aktive Kapelle – das Herzstück unseres Vereines – auf Vordermann zu bringen. Wie dies gelungen ist, wurde durch das Osterkonzert 2009 in der Gräfenberghalle belegt. Ein vollbesetztes Haus zeigte das Interesse der Bevölkerung am kulturellen Leben und insbesondere des Musikvereins. Was musikalisch geboten wurde, war erste Sahne und hat bewiesen, dass die Kapelle unter der musikalischen Leitung von Arthur Reiser den richtigen Weg eingeschlagen hat. Nun gilt es, auf dem Erreichten aufzubauen.

 

 

2009 konnte das Sommernachtsfest bei schönstem Sommerwetter abgehalten werden. Besonders hervorzuheben wäre, dass der Samstagabend von unserem Jungmusiker Daniel Liebel musikalisch umrahmt wurde.

 

 

Der schon seit langer Zeit geplante Anbau auf der Nordseite des Musikerheimes konnte in Angriff genommen werden. Es ist zwar nicht wie geplant ein Anbau, sondern eine Halle, die kostengünstig erworben werden konnte und in Eigenleistung aufgestellt wurde. Dadurch werden sich die anfallenden Arbeiten für die Festlichkeiten des Musikvereins erleichtern. Besonderer Dank gilt hier Karl Burkhard und Horst Edelbrock, die sich hier in besonderer Art und Weise eingebracht haben.

 

Die neue Vorstandschaft stellt sich ab 2010 wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender - Jürgen Stritzinger, 2. Vorsitzender - Horst Edelbrock, Schriftführerin - Roswitha Renze, Rechner - Manfred Groß.


In dieser Vereinsgeschichte wurden viele Namen genannt. Vielleicht wurden einige ohne Absicht vergessen. Deshalb sei Dank allen nichtgenannten Musikern und ehrenamtlichen Mitarbeitern des Vereins, die ihre Freizeit aus Liebe zur Blasmusik opfern. Dank allen Ehe- und Lebens­gefähr­ten, die sich solidarisch zeigten und ihren Partnern wegen der Musikstunden nicht grollten. Dank allen Musikern, die von Anfang an dabei waren oder sich besonders verdient gemacht haben. Dank dem Ehrenvorstand, Heinz Hummel, und den Ehrenmitgliedern. Dank gebührt allen, die auch in Zukunft den Musikverein Lyra Freckenfeld e.V. aktiv unterstützen und fördern. 


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